Axel Schön – *splend;d

„Fensterausstellung“ vom 1. – 20. Juni 2020 in den Schaufenstern des Kunstraum B

Man muss sich nichts dabei denken, der Titel *splend;d ist willkürlich gewählt – ich mag den Klang des Wortes und ein wenig denke ich auch an die Verknüpfung zu „splendid isolation“ – dem Ausdruck für die politisch isolierte Lage Grossbritanniens Ende des 19. Jahrhunderts. Isolation. Passt in die Zeit.

Übersetzt: Herrlich, prächtig, großartig…

Die Bilder sind ohne Zusammenhang über den Zeitraum etwa eines Jahres entstanden, beiläufig, zufällig, am Wegesrand aufgesammelt oder aus dem Geschehen gerissen. Ich füge sie neu zusammen, lasse sie interagieren und überlasse dem Betrachter gern seine eigenen Interpretationen. Aber eigentlich bedarf es keiner Interpretationen – es ist ein Spiel mit Licht und Schatten, mit Kontrast und Struktur und schließlich Komposition. Abstraktion mit den Mitteln der Fotografie. 

Herrlich, prächtig und großartig sind manche Dinge denen wir normalerweise keine Beachtung schenken. Im viel beschworenen „rechten Licht“ betrachtet entfalten sie dem aufmerksamen Betrachter ihre schüchterne Schönheit.

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